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Kultur im Turnverein Wischhafen

Theatergruppe

Seit 1966 existiert die Theatergruppe des TVW und bietet seitdem jedes Jahr zur Weihnachtszeit ein Theaterstück dar. Angefangen hat alles damit, daß 3 junge Leute, nämlich Edgar Ebeling, Reinhold Budwasch und Günter Hamann, bei einigen geistigen Getränken im Gasthof Lührs zu der Überzeugung gelangten, daß in Wischhafen zu wenig „los“ sei. Um dem abzuhelfen, schlug Günter vor, durch die Aufführung eines Theaterstückes ein kulturelles Angebot für die Wischhafener Bevölkerung zu schaffen. Diese Idee blieb keine „Schnapsidee“, sondern wurde von den dreien zielstrebig in die Tat umgesetzt, so daß zu Weihnachten 1966 das Stück „Kliddaraditsch und Kliddaradatsch“ aufgeführt werden konnte.

Mitwirkende bei der Premiere waren:
Christel Dreyer, Maria Hinsch, Reinhold Budwasch, Eduard Scholtissek, Edgar Ebeling, Heiko Paasch und Erhard Federmann. Die Regie hatte Günter Hamann.

Im Laufe der Jahre führten dann Siegfried Stachs, Edgar Ebeling, Helga Zielke, Anke Marx und seit 2005 Jasmin Lorenzen Regie. Die längste Zeit hatte Edgar die Leitung in seinen Händen.

Besonders zu erwähnen ist hier Eduard Scholtissek, der heimliche Star der Truppe, der vom ersten Tag bis heute (!) seine Fans begeistert.

Ort und Zeit:

Fährhaus Wischhafen                                                                             (Inh. M. Grünberg)

nächster Termin:

2012 in der Vorweihnachtszeit


 Leitung:

Jasmin Lorenzen

Spielleiterin Jasmin Lorenzen

Jasmin Lorenzen

Theater 2011 "Bankraub mit Hindernissen"

v.l.: Jasmin Lorenzen (Spielleiterin), Thorben Raap (1. Vorsitzender verdeckt), Matthias Raap, Eduard Scholtissek, Birte Raap, Jens Schmidt, Andrea Grothmann, Dietmar Grothmann, Ulf Reinke (Technik), Alkje Wittenberg-Dieh, Normann Raap (Technik), Sönke Witting, Frauke Breier

Die Theatergruppe des TV Wischhafen führte am 2. und 3. Adventwochenende 2011 fünfmal vor insgesamt über 500 Zuschauern im Fährhaus Wischhafen die Komödie "Bankraub mit Hindernissen" von Peter Worms auf. Erfolgreich Regie führte wie bereits in den letzten Jahren Jasmin Lorenzen.

Die Geschichte auf der Bühne konnte aktueller nicht sein. Denn in Zeiten der Euro-und Bankenkrise begegnet einem das Wort „Bank“ fast täglich: Bankenkrise, BadBank, Bankenrettungsfound und Bankrott sind nur einige dieser Stichworte. Nicht nur unseren europäischen Freunden aus Griechenland wachsen die Geldsorgen daher momentan über den Kopf, sondern in unserem Stück auch Willy Wühlbach (Matthias Raap), der arbeitslos ist und an seine Ex-Frau Petra (Andrea Grothmann) Unterhalt zahlen muss. Doch woher nehmen und nicht stehlen…
Als auch noch sein bester Freund Erwin Koslowski (Eduard Scholtissek) arbeitslos wird, schmieden die beiden einen Plan – Sie wollen eine Bank überfallen!

Während die beiden potentiellen Bankräuber nun den Überfall planen wollen, stören lauter ungebetene Gäste ihre Vorbereitungen. Es erscheinen unangemeldet die Wasseruhrableserin Thea Gutzeit (Birte Raap) und der Stromableser Ali Gülüz (Jens Schmidt), der viel Angst vor "krasses Krabbelzeug" hat.
Ein weiterer Besucher, der in keinem Haushalt gern gesehen ist, belästigt Willy. Dies ist die Gerichtsvollzieherin Karla Gewitter (Frauke Breier) und die lässt sich nicht so leicht abwimmeln.

Überraschenderweise steht dann auch noch die Vermögensberaterin Elvira Windig (Alkje Wittenberg-Dieh) vor Willys Wohnungstür. Er kann mit ihr gar nichts anfangen, denn über welches Vermögen sollte sie ihn beraten.

Notgedrungen verbündet sich Willy dann mit dem  recht dubiosen Privatdetektiv Karl Lambo (Sönke Witting).

Zu guter letzt muss sich Willy vor dem rechten Haken von Ludwig Katapulski (Christain Grupe/Dietmar Grothmann) in Acht nehmen. Seine Ex-Frau Petra hat ihren neuen Verlobten Ludwig auf Willy angesetzt, um ihn ein wenig an seine offenen Unterhaltszahlungen zu erinnern. Wie gut, dass Willy auf seinen besten Freund Erwin bauen kann und nicht allein vor seinen Sorgen steht, … geteiltes Leid ist eben halbes Leid.


Das stets begeisterte Publikum konnte dann jeweils im Verlauf des Stückes erfahren, dass Willy und Erwin zu Millionären werden, jedoch ohne etwas Böses zu tun.  Die Lachmuskeln wurden stark strapaziert und die ein oder andere Träne lief dem Theaterpublikum beim herzhaften Lachen über die Wange. Für gute Stimmung sorgten zudem, die Mitglieder der Gruppe, die im Hintergrund tätig sind, Ulf Reinke und Normann Raap (Technik und Betreuung), Katrin Falck (Maske) sowie Dirk Giese und Günther Heinsohn (Bühnenaufbau).

Bilder der Theaterbesetzungen seit 1966

Hier möchten wir gerne die Bilder der Ensembles der einzelnen Theaterstücke zusammenstellen, die seit der ersten Aufführung im Jahr 1966 aufgeführt wurden. Wer ein Bild aus einem Jahr hat, das noch fehlt, der schickt es bitte an info@tv-wischhafen.de.
1987-Der Horcher an der Wand

1987 Der Horcher an der Wand

1988-Der geplatzte Strohwitwer
1988 Der geplatzte Strohwitwer
1989-Tante Frida
1989 Tante Frida
1990 Der Kriegskamerad

1990 Der Kriegskamerad

1992 Der irre Theodor
1992 Der irre Theodor
1993 Alois, wo warst du heute Nacht
1993 Alois, wo warst du heute Nacht
1994 Opa kann´s nicht lassen

1994 Opa kann´s nicht lassen

1995 Ein vollkommener Engel
1995 Ein vollkommener Engel
1996 Der Haustyrann
1996 Der Haustyrann
1997 Wahlskandal in Kleckerthal

1997 Wahlskandal in Kleckerthal

1998 Der Zwillingsbruder
1998 Der Zwillingsbruder
1999 Ein Koffer voller Geld
1999 Ein Koffer voller Geld
2000 Familienkrach im Doppelhaus

2000 Familienkrach im Doppelhaus

2001 Im Doppelhaus geht´s wieder rund
2001 Im Doppelhaus geht´s wieder rund
2002 Spanien ole, oder fast wie bei uns zu Hause
2002 Spanien ole, oder fast wie bei uns zu Hause
2003 Männer sind auch nur Menschen

2003 Männer sind auch nur Menschen

2004 Tratsch im Treppenhaus
2004 Tratsch im Treppenhaus
2005 Sind Sie schon bedient?
2005 Sind Sie schon bedient?
2006 Die nettesten Nachbarn der Welt

2006 Die nettesten Nachbarn der Welt

2007 Hey, Joe
2007 Hey, Joe!
2007 Hey, Joe
2008 Ein Wochenende voller Zärtlichkeiten
2009 Veichenduft im Omm-nibus

2009 Veilchenduft im Omm-nibus

2010 Ein Bratfisch kommt selten allein
2010 Ein Bratfisch kommt selten allein
2011 Bankraub mit Hindernissen
2011 Bankraub mit Hindernissen

Plattdeutscher Abend

Am 26. Juli 1994 fand der erste Plattdeutsche Abend im Gasthaus Lührs statt. Es sollte die jüngere Generation an die schöne Sprache herangeführt werden. Dieses ist zwar nicht so gelungen, aber es finden sich bis heute immer viele Besucher ein, die an der Erhaltung dieser Sprache interessiert sind. Dort werden einfach plattdeutsche Geschichten erzählt und vorgelesen. Bis kurz vor seinem Tod (2006) nahm auch der über 90jährige Alwin Raap teil, der seine schönen Stückchen, natürlich ohne Zettel, zum Besten gab. Musikalisch werden diese Abende von Christel und Uwe Bremer oft begleitet

Achtundzwanzig Mal wurde insgesamt zum Plattdeutschen Abend eingeladen, der dann nach Schließung des Wischhafener Hofes erstmals am 16. Mai 2008 im „Fährhaus Wischhafen“ veranstaltet wurde.


Als Besonderheiten kam im Jahre 1996 Henny Dobratz mit ihren Geschichten und im Jubiläumsjahr 1999 (75 Jahre TVW) konnten wir den bekannten Schriftsteller Hermann Bärthel begrüßen.

Wenn ji Lust hebbt, plattdüütsch to snacken oder nur to hör`n, kiekt doch denn eenfach mol langs.

Ort und Zeit:

Fährhaus Wischhafen                                                                            (Inh. M. Grünberg)

Jeweils im Frühjahr und Herbst                                                    Leitung:

Eckehardt Arndt

Tel. 04770/361

Organisation:

Marlies Tietje

Tel. 04770/7456

Plattdeutscher Abend Wischhafen

Marlies Tietje u. Eckehardt Arndt

Wullt du mol wat vertelln, denn snack doch platt.
Jo, disse Sprook, jo, disse Sprook, de hett sowat.

De klingt so eenfach und schön, de klingt so warm.
Ohne uns Platt, ohne uns Platt wern wi so arm.

So lot uns alletiet dat Platt bewohrn
Sonst leebe Lüd, sonst leebe Lüd ward´ ünnergohn.

Text: Christel Bremer
Melodie: Dat du mien Levsten büst

De 29. Plattdüütsche Abend an`n 07. Oktober 2011 in Homelwörn

Weller weern wi in Homelwörn to Besöök. Egon Burfeindt, Vörsitter von`n Dörpvereen, und Heinrich von Borstel, uns Noch-Bürgermeister, hebbt een poor Grötwöör snackt.  

Dorno hett Eckehardt dat Komando öbernohmen.                                                                                                            Ohne Musikaten müssen wi utkomen, den Christel Bremer liggt in´t Krankenhuus - wi all wünscht ehr goode Bederung - un Edgar Blanck harr keen Tied . Alltohoop weern 51 Lüü dor. De Homelwörner Helper, de  so wunnerbor för Eeten un Drinken sorgt hebbt, sünd in de Tohl al mittellt.

Uns Geschichten-Schrieber August Wolter weer leider uk krank. De Besööker (Ehepoore Möller un Schlichting) ut de Hansestadt Hamborg kunn ganz un gor uk nich komen.

Paula Zerreck vertell de Geschichten so, als wör se disse sübbs beleben. Dat geev uk neue Vörleser (ton Bispeel Helga Wist und Lisa Breuer).

Nu sünd de Jubiläumsfieerlichkeiten uk langsom toinnd.

700+ Jahre Feierlichkeiten in Hamelwörden
700+ Jahre Feierlichkeiten Hamelwörden

700 Johr+ Fieerlichkeiten in Homelwörn got nu toinnd.

Indrück von´n Obend:

De 28. Plattdüütsche Abend an`n 08. April 2011 in Homelwörn

700+ Jahre Feierlichkeiten in Hamelwörden
700+ Jahre Feierlichkeiten Hamelwörden

700 Johr+ Fieerlichkeiten in Homelwörn

Dor in´n  Oortsdeel Homelwörn 2011 de "700Johr+  Fieerlichkeiten" stattfindt, mogt de TVW dor uk mit.                                                           

Blangen Eckehardt Arndt, hebbt uk Egon Burfeindt von`n Dörpvereen und de Bürgermeister Heinrich von Borstel poor Grötwöör snackt. 

Toeerst geev dat denn een Gedenkminut för unsen in´n Dezember verstorbenen Uwe Bremer. He hett jümmer  mit för de musikalische Ünnerholung sorgt.

Neben veele Verteller sind ut Hamburg Hermann und Luise Möller mit Dööntjes anreist. He ohne Zeddel und se mit Zeddel.

In'n Groten un Ganzen geev dat veel to lachen.

Alltosomen weern wi 62 Lüü. Ut Homelwörn sünd nur 11 Lüü komen.  Och jo, fiev dorvon hebbt uns ganz wunnerbor mit Eeten und Drinken versorgt.

An´n 07. Oktober 2011 seiht wi us weller in Homelwörn in`t Gemeenhuus.

Indrück von´n Obend: